Pädagogische Leistung der Gesamtschulen findet wachsenden Zulauf

Schule und Bildung


Zentralabiturergebnisse zeigen beinahe gleich gute Noten wie bei Gymnasien

Minden-Lübbecke: Geht es nach dem Willen der nordrhein-westfälischen Landesregierung, sollen die Gesamtschulen weiter gegängelt werden: sie ist die einzige Schulform, die vom aktuellen Ganztagsausbau ausgenommen wird. Dabei verzeichnet aktuell keine andere Schulform stärkere Anmeldezahlen als die Gesamtschule.

In einem Informationsgespräch ließen sich nun die heimischen SPD-Landtagsabgeordneten Inge Howe und Karl-Heinz Haseloh sowie der SPD-Landtagskandidat Ernst-Wilhelm Rahe von den Gesamtschulleitern im Kreis Minden-Lübbecke über die derzeitige Situation an den Schulen aufklären. „Die Schüler unsere Oberstufen kommen in etwa je zu einem Drittel aus unseren eigenen Unterstufen, von der Realschule und vom Gymnasium“, erklärt Gastgeberin Marina Butschkat-Nienaber, Leiterin der Hüllhorster Gesamtschule.

Immer mehr Eltern wünschen für ihre Kinder den Besuch der Gesamtschule. Die Gründe dafür sind unterschiedlich. „Sicherlich vertrauen sie unserer pädagogischen Leistung und wissen, dass ihre Kinder bei uns das Abitur auch noch in dreizehn Jahren machen können“, begründet Dieter Stuke, Leiter der Mindener Kurt-Tucholsky-Gesamtschule das zunehmende Interesse.

Weitere Gründe seien der frühzeitig eingeführte Ganztag und das durchlässige System. „Wir führen viele Schüler zum Abitur, auch jene, die ohne Gymnasialempfehlung zu uns gekommen sind“, ergänzt Herbert Willms als Leiter der Gesamtschule Bad Oeynhausen.

Verstecken brauchen sich die Gesamtschulen dabei nicht: Die Ergebnisse des letzten Zentralabiturs haben gezeigt, dass die Durchschnittsnote bei Gymnasien und Gesamtschulen beinahe gleich gut ist, trotz der größeren Integrationsleistungen in den Gesamtschulen.

„Die Eltern wollen in der Regel einen guten Abschluss für ihre Kinder, den können wir ihnen mit zusätzlichen Förderunterricht bieten“, so Dieter Stuke. Insgesamt würden im Kreisgebiet mehr als 5400 Schüler in den Gesamtschulen unterrichtet.

Von der Landespolitik wünschen sich die Schulleiter ein tragfähiges bildungspolitisches Konzept, dass ihre Leistungen anerkennt.

„Ideologische Scheuklappen sind hier fehl am Platz“, sagt auch Landespolitikerin Inge Howe. Der Anmeldetrend und der Elternwille „sollten Unterstützung finden bei der Entwicklung von Bildungspotenzialen“.

Bildunterschrift:
Werben für anerkannte Leistungen der Gesamtschulen: Inge Howe (SPD, MdL), Dieter Stuke (Kurt-Tucholsky-Gesamtschule Minden), Herbert Willms (Gesamt-schule Bad Oeynhausen), Ernst-Wilhelm Rahe (SPD-Landtagskandidat), Dorothe Scheck und Karl-Wilfried Pultke (beide Gesamtschule Porta Westfalica), Karl-Heinz Haseloh (SPD, MdL) und Marina Butschkat-Nienaber (Gesamtschule Hüllhorst).

 

Homepage Inge Howe MdL

 

WebsoziCMS 2,8.9 - 442759 -

Ausschüsse



 

Landt@g live!

 

NRWPakt 2009

 

Lehrerstellen

 

Fraktionsbericht 2009

 

Pannen, Pleiten ...

 

Hände weg!

 

Stark gegen Rechts

 

meinespd.net

 

Jusos im Mühlenkreis

 

News der NRWSPD

Zur Ankündigung von Andreas Pinkwart, einen Schulkonsens in NRW mitzutragen, erklärt Jochen Ott, stellvertretender Vorsitzender der NRWSPD:

„Wir freuen uns über die Bereitschaft der NRW-FDP zu einem Schulkonsens. Wir haben alle im Landtag vertretenen Parteien eingeladen, mitzuwirken und sich für eine positive Entwicklung Nordrhein-Westfalens einzusetzen. Andreas Pinkwart beweist Verantwortungsbewusstsein gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern, wenn er diese Einladung annimmt. Das ist ein erster wichtiger Schritt für eine gute Schulpolitik für alle in unserem Land.“

Im Interview spricht die Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen und Vorsitzende der NRWSPD über eine stärkere Bürgerbeteiligung, die Aussagen von Thilo Sarrazin, die Ziele der SPD und über die Katastrophe von Duisburg.

Die Ziele künftiger Alterssicherungspolitik sind für die SPD damit klar beschrieben:

* Schutz vor Altersarmut.
* Sicherung der gesetzlichen Rentenversicherung als unverzichtbare Grundlage der Altersvorsorge und der Lebensstandardsicherung im Alter, die mit betrieblichen und privaten Alterssicherungen verbunden werden muss.
* Generationengerechtigkeit und faire Verteilung der Finanzierung.

 

WebSozis

Websozis Soziserver - Hosting von Sozis für Sozis Websozis-Servicecenter - Informationen vernetzen